In´s Deutsche übersetzt von Heiderose Horn
Die bronze Egyptian Mau :
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Es gibt nichts Neues über die Egyptian Mau. Ein bronzefarbener Mau-Kater,
Fatima Jo-Jo (auch bekannt als Giorgio), wurde mit den Gründungskatzen
von Prinzessin Nathalie Troubetskoy in den 1950ern in die USA importiert, und
als Folge davon war bronze eine der beiden originalen Farben in der die Rasse
anerkannt war (die andere genetisch dominante und folglich bekanntere war silber).
Wie auch immer, während der letzten zehn Jahre nahm die bronze gegenüber
den populäreren silbernen einen schlechteren Platz ein, und fiel im Allgemeinen
nur als Nebenerscheinung in Zuchtprogrammen mit der Absicht, silber zu züchten.
Tatsächlich bemerkte Wain Harding in seinem 1972 erschienenen Artikel im
CFA Jahrbuch über die Egyptian Mau: "Die bronze Mau ist die seltenere
der beiden Farben und ist etwas weniger perfekt." Harding fügte folgendes
hinzu: "Bis vor kurzem war es unpraktisch bronze x bronze Verpaarungen
zu machen die notwendig sind, die bronze Farbe zu verbessern." Als Abessinier-Züchter
war sich Harding natürlich bewusst, dass die Farbzucht notwendig ist um
die warme Farbe zu erhalten, wie sie bereits in Rassen wie der rötlichen
(ruddy) Abessinier gut entwickelt, aber bei der bronze Mau bisher nicht zu sehen
war. Tatsache ist, dass sich erst nach den 90ern -und nicht davor- einige Züchter
auf die Zucht der bronze Mau spezialisierten und die Farbzucht bronze x bronze
praktizierten, die Harding bereits in den 70ern verfocht. Die Ergebnisse waren
drastisch, und Mitte der 90er züchtete Sharon Partington (Sharbees cattery)
bronze Egyptian Maus von außergewöhnlich warmer rot-brauner (rufous)
Farbe, vornehmlich CFA Grand Champion, Rassesieger und National Winner Sharbees
Scarlet O´Hairy of Matiki (genannt Rebbi), eine bronze Kätzin von
außergewöhnlichem Mau-Typ und einer Farbe wie sie von den meisten
Mau-Züchtern vorher nie gesehen wurde. Es gibt keinen Zweifel, dass Rebbi
für die Neufassung des Standards für die bronze Mau verantwortlich
war (ich nehme an, dass ihr Spitzname die Bedeutung `Rebell´ haben sollte).
Sie erfüllte den wörtlichen Standard nach Punkten perfekt, ein "warmes,
kupfernes braun" zu haben, wie auch immer, sie war was man nie zuvor gesehen
hatte, und das führte zu Meinungsverschiedenheiten. Einige Züchter
dachten, dass ihre Farbe nicht korrekt war da sie neu war, andere behaupteten,
es würde den unerlaubten Gebrauch von Bengal-Katzen in Mau-Zuchtprogrammen
anzeigen. Meine eigene Sichtweise, und natürlich auch die von vielen CFA-Richtern
die Rebbi so hoch bewerteten ist, dass sie zukunftsweisend für die bronze
Maus war, und ein gutes Beispiel dafür, was mit einer sorgfältigen
Farbzucht erreicht werden kann. Mein Ziel dieses Artikels ist, diesen Standpunkt
zu verteidigen und zu versuchen, einige der Mythen die die `moderne bronze Mau´
umgeben,zu korrigieren.
Genetik
Die bronze Mau ist genetisch eine braun (oder richtiger, schwarz) tabby, in der Farbgenetik für Katzen als BB gekennzeichnet. Die gleichbedeutende genetische Farbe bei anderen Rassen sind die ebony tabby Oriental, die tawny (nicht chocolate) Ocicat, die brown tabby American shorthair, die brown Bengal und die ruddy (üblich in der GCCF) Abessinier. Diese Katzen reichen von kälterem gräulichem braun vollständig bis zu heißem rotbraun, und denselben Bereich von Variationen sieht man in den bronze Maus heute. Die kälteren bronze Maus entstammen gewöhnlich überwiegend den silber Zuchtprogrammen, während die heißen rufous bronze meist unveränderlich den Generationen von bronze Farbzucht entstammen. Die Wärme der brown tabby wird kontrolliert von dem, was als "rotbraune (rufous) Polygene" bekannt ist. Wie ihr Name bereits andeutet, gibt es mehr als eines dieser Gene, und sie und sie scheinen ein wenig zusammenzuarbeiten um die Wärme in der Farbe zu produzieren, die in den golden und rufous gefärbten bronzes zu sehen ist; je mehr rufous Polygene, desto wärmer die Farbe. Das Ziel von Farbzucht ist, die rufous Polygene aufzubauen, indem die wärmsten Katzen Generation für Generation ausgewählt werden. Die ruddy Abessinier ist zweifelsfrei die Rasse, in der die Entwicklung von vielen rufous brown tabbies am meisten vorangeschritten ist, was über Generationen von Farbzucht erreicht wurde - aus jeder Generation wurde nur mit den am meisten rufous Tieren weiter gezüchtet. Einige Bengal Katzen zeigen eine ähnlich hoch entwickelte rufous Färbung.
Für die Anfänger unter den Mau-Züchter kann die Verschiedenheit der Farben der bronze Mau extrem verwirrend sein - ich erinnere mich meiner eigenen Reaktion meiner allerersten CFA show, auf der ich Beispiele extrem kalter und extrem warmer bronze Maus sah: wie können diese Katzen womöglich genetisch dieselbe Farbe haben? Wie auch immer, trotz der Unterschiede muss angenommen werden, dass die Farbvariationen der bronze Mau ununterbrochen ist, und obwohl die Enden der Vielfalt sehr verschieden sind, alles dazwischen Liegende ist möglich, und es macht keinen Sinn an irgendeinem Punkt eine Linie zu ziehen und den Katzen verschiedenen Farben zuzuordnen.
Als wichtiger Nebenpunkt hat Roy Robinson´s Buch `Genetik für Katzenzüchter´ zu der Verwirrung beigetragen, indem er scheinbar auf zwei Typen der bronze Mau hinwies, auf dunkelbraune chocolates (bb) und heller braune cinnamons (blbl). Wie auch immer, eigentlich verweist er nicht auf die Egyptian Maus, sondern auf Oriental spotted tabbies, die in chocolate und cinnamon (Zimt) auftreten. Verwirrenderweise war die letztere Rasse in den 70ern bekannt als Egyptian Mau in Großbritannien, und der Fehler in Robinson´s Buch wurde nie korrigiert. So weit ich weiß existieren die Gene chocolate (b) und cinnamon (bl) nicht im Genpool der richtigen Egyptian Mau, und alle bronze Maus sind genetisch reinerbig (homozygot) braun (d.h. schwarz, BB tabbies).
Standards
Der gegenwärtige CFA Standard beschreibt die Mau als " eine farbenprächtige Katze". Die Farbbeschreibung der bronze wird bezeichnet als "braun-schwarze Zeichnung" auf einer "warm braunen Grundfarbe" (das Wort `kupfern´ wurde 1998 aus dem CFA Standard entfernt). Er gibt also an, dass das Unterfell "warm braun" sein sollte. Die Interpretation dieser Beschreibung ist sicherlich ein wenig individuell, aber wir sollten in Erinnerung behalten, dass Webster´s amerikanisches Wörterbuch bronze als eine "rötlich-braune Farbe" definiert. 15 Gesamtpunkte werden alleine für die Fellfarbe vergeben, was nicht den Kontrast beinhaltet (nochmals 25 Punkte werden vergeben für Zeichnung und Kontrast). Der TICA Standard vergibt die Punkte in derselben Art wie der CFA Standard, jedoch liest sich die Beschreibung der bronzes "warm bronze Grundfarbe dunkelbraun getickt mit grauem Unterfell nahe der Haut". Interessanterweise fordert der TICA Standard die Einbehaltung aller Auszeichnungen für eine bronze OHNE graues Unterfell. Der GCCF Standard behält das "warme kupferbraun" des früheren CFA Standards bei, und behält die Preise ein für bronzes mit "kalt grauer Grundfarbe".
Der Aufstieg der warm bronze Mau
Neben der bereits erwähnten Farbzucht gibt es einen anderen extrem wichtigen Faktor im Wechsel der Farbe der bronze Maus, die Einbringung der sogenannten Indian Lines.
Die Zunahme in der Ausdehnung der warm rufous Farbe der bronze Mau folgte der Einbringung der Indian Lines in den 1980ern. Die Indian Maus waren zwei braune Hauskatzen vom Typ der Egyptian Mau, die von Jean Mill in Delhi entdeckt wurden. Diese Katzen wurden schließlich von der CFA als Egyptian Maus akzeptiert und in beiden Zuchtprogrammen sowohl der Egyptian Mau als auch der Bengal umfassend verwendet, und stehen hinter vielen heutigen Maus und Bengalen (achtet auf das vorangestellte `Millwood´ in euren Stammbäumen; Toby und Tashi sind die originalen Indischen Importe). Der bedeutende Unterschied der Indian Mau ist, beide waren sehr rufous bronze Katzen, und ihre Einbeziehung in die Mau Zuchtprogramme führte sehr schnell zu einer höheren rufous Färbung der bronze Maus (und zu mehr tarnish (Braunfärbung) in den silbernen). Toby trug auch das Glitter-Gen, das auch bei einigen Maus zu sehen ist. Toby (bekannt als Tory in den Bengal-Stammbäumen der TICA) wurde von Jean Mill umfassend benutzt um die ersten Bengalen zu züchten, und er ist unter Bengal-Züchtern allgemein bekannt als einziger und originaler Ursprung für beides - die rufous Farbe und den Glitter, die man in der Bengalzucht sieht.
Die Stammbäume der in hohem Grade rufous bronze Maus decken drei Faktoren auf von denen ich glaube, dass sie unerlässlich waren für die Kreation ihrer Farbe: erstens enthalten sie einen hohen Prozentsatz an Millwood-Blut, zweitens sind sie stark linien-gezüchtet (oder auch ingezüchtet), und drittens resultieren die Katzen derzeit auf Shows aus mindestens fünf Generationen Farbzucht bronze in bronze. Viele dieser bronze Maus haben ihre Sache auf den CFA und GCCF Shows in den letzten Jahren außerordentlich gut gemacht, und übereinstimmend mit meiner Auslegung der derzeitigen CFA und GCCF Standards verdienen diese Katzen ihren Erfolg, da sie die Standards besser erfüllen als ihre kälteren Gegenstücke. Sie sind farbenfroher, ihre Farbe ist wärmer und kupferner und sie haben das warm braune Unterfell wie es im CFA Standard besonders erwähnt ist, dem es der Mehrheit der kälteren bronzes komplett mangelt. Meiner Meinung nach sind die warm bronze Maus so auffallend, dass sie den Status erreicht haben den silbernen gleich zu sein.
Die Bengal Streitfrage
Nach dem Erfolg von GC, NW Sharbees Scarlet O´Hairy of Matiki erhoben
ein paar Einzelne öffentlich die Anschuldigung, dass diese Katze mit der
Einbringung von Bengal Katzen in Egyptian Mau Zuchtprogramme entstanden sei.
So weit ich mir bewusst bin, waren die Gründe für diese Anschuldigung
erstens, dass die braunen Bengalen dieselbe rufous Farbe haben, zweitens, dass
die warm bronze Maus andere Charakteristiken aufweist wie die Felltextur, Tupfengröße,
Kopftyp etc., und drittens dass nie eine bronze Mau wie diese je zuvor gesehen
wurde. Ich möchte mir einige Zeit nehmen, um diesen Anschuldigungen zu
begegnen weil ich erstens nicht glaube, dass es irgend einen Beweis gibt, der
sie stützt, zweitens weil ich weiß, dass die betroffenen Züchter
davon verletzt wurden und drittens, weil ich glaube, dass die Rasse als Ganzes
durch sie an Glaubwürdigkeit verliert. Um ein Beispiel zu meinem letzten
Punkt zu geben, kürzlich fragte mich ein Mau-Züchter, ob meine silber
Maus die `Reinen´ seien oder diejenigen, die mit Bengalen verpaart wurden.
Sie glaubte offensichtlich, dass viele der amerikanischen Top-Züchter Bengalen
in ihren Zuchtprogrammen auf einer regulären Basis verwenden, und sie wollte
wissen, auf welche Linien sie verzichten sollte.
Ich bin nicht naiv genug zu argumentieren, dass Bengalen nie in Mau-Zuchtprogrammen verwendet wurden; in der Vergangenheit geschahen einige dubiose Dinge mit unserer Rasse, und das ist wahrscheinlich der Grund, dass Bengalen nicht erwähnen, dass sich einige andere Rassen an einigen Stellen eingeschlichen haben, obgleich es keinen dokumentierten Beweis gibt, das zu unterstützen. Jede Rasse hat etwas zu verstecken, und so lange die Fehler der Vergangenheit nicht fortgeführt werden ist das Beste was man tun kann, sie zu vergessen und sich auf die Zukunft zu konzentrieren. Was ich argumentieren möchte ist, dass die warm bronze Maus nicht mehr dem Bengalen-Blut verdanken als jede andere Mau, die auf einer Show gewinnt, sei sie bronze, silber oder smoke.
Zuerst beleuchte ich das Argument, dass, weil einige Bengalen auch die rufous Farbe haben, sie deshalb hinter den warm bronze Maus stehen. Ich war sehr amüsiert von einem kürzlich geführten Gespräch das ich mit Frances Peace hatte, der Sekretärin der GCCF. Zufällig ist sie eine Bengal-Züchterin, und sie war fasziniert davon zu sehen, dass dieselben Millwood Maus, die auf den Stammbäumen einiger meiner Maus erscheinen, auch auf den Stammbäumen ihrer Bengalen erscheinen. Sie machte die Beobachtung, dass es unter den Bengal-Züchtern gut bekannt ist, dass die Millwood Maus der Ursprung der rufous Farbe der Bengalen ist! So schreiben Bengal-Züchter die Farbe ihrer Katzen den Millwood Maus zu, die legitim in ihren Zuchtprogrammen als domestizierter Part für die Asian Leopard Cat verwendet wurden. Das vereinbart sich sehr gut mit der Tatsache, dass die warm bronze Maus intensives Millwood Blut hinter sich haben. Es ist auch wichtig zu beachten, dass die Asian Leopard cats keine rufous Katzen sind; alle Bilder, die ich gesehen habe, zeigen eher blasse sandfarbene Katzen die keine Ähnlichkeit haben mit der Farbe der rufous bronze Mau. So scheint es sehr karg darüber zu streiten, dass die Bengalen ihre rufous Farbe von den Millwood Maus haben, nicht umgekehrt.
Zweitens möchte ich die Anschuldigung ansprechen, die warm bronze Maus hätten gemeinsam mit ihrer Farbe andere Bengal Charakteristiken. Eine der am Meisten erwähnten Ähnlichkeiten ist die Fellstruktur. Es ist sicherlich der Fall, dass einige (das heißt nicht alle) der warm bronze Maus auch ein sehr feines, seidiges, eng anliegendes Fell haben mit einem sehr starken Schein darauf. Einige Menschen haben behauptet, dass das eine Ähnlichkeit mit dem "Pelz" der Bengalen bedeutet, der natürlich nichts weiter als ein sehr dichtes, feines, weiches Fell ist. Ich sah mir kürzlich eine Menge Bengalen an, und ich sah nicht viel Ähnlichkeit zwischen dem Bengalen-Fell und dem Mau-Fell: das Fell der Bengalen ist viel weicher in der Textur und es mangelt ihm an Beweglichkeit wie es der Mau Standard erwähnt. Übrigens, das Fell das wir in einigen bronze Maus sehen gibt es auch bei vielen silbernen, wo es vollkommen unumstritten ist. Was wir sehen ist die Entwicklung des Mau-Felles in den bronzenen und silbernen, eines Felles das -weil es den Standard erfüllt- "mittellang mit schimmerndem Glanz", "dicht und beweglich in der Textur" mit "zwei oder mehr Ticking-Bändern", die Zeichnung und den Kontrast effektiver zeigt als einige der ältern Felle die länger und wolliger sind. Eine zweite Ähnlichkeit die zwischen einigen der warm bronze Maus und den Bengalen erwähnt wird ist die Tupfengröße, seit beide dazu tendieren eher große exotische Tupfen zu haben. Wir sollten uns daran erinnern dass der Mau Standard jede Größe von Tupfen erlaubt, und es gibt bei den silbernen viele mit großen Tupfen genau so wie bei den bronzenen. Nach meiner Erfahrung ist die Tupfengröße sehr variabel bei den Maus und führt sehr schnell zur Selektierung. Folglich scheint es keine Basis zu geben die Verwendung von Gleichheit in der Tupfengröße als Grundlage zu nehmen um die warm bronze und die Bengalen zu verbinden. Den endgültigen Anspruch, dass es Ähnlichkeiten im Typ zwischen den warm bronze Maus und den Bengalen gibt, finde ich ehrlich gesagt unverständlich. Sie müssen nur den jeweiligen Standard für diese beiden Rassen lesen um zu sehen, dass Beispiele von Show-Quality Katzen dieser beiden Rassen keine gegenseitigen Ähnlichkeiten zeigen sollten. Bengalen sind viel größer und schwerer als Maus, haben kleine Ohren und große breite Schnauzen. Wenn es irgendwelche Ähnlichkeiten zwischen Bengalen und Maus gibt ist es, weil Maus häufig und legitim in Bengal-Zuchtprogrammen verwendet werden, nicht umgekehrt.
Zum Schluss befasse ich mich mit dem Punkt, dass keine bronze Maus wie die warm bronzenen jemals zuvor gesehen wurden. Es ist sicherlich der Fall, dass nichts ähnliches wie GC, NW Sharbees Scarlet O´Hairy of Matiki früher zu sehen war. Das ist es wahrscheinlich, weshalb sie nationaler Gewinner in der CFA wurde. Sie vereinigte eine außergewöhnliche Farbe, schöne Felltextur und fast perfekte Zeichnung und Kontrast mit exquisitem Mautyp, jedoch war keine dieser Komponenten neu an der Mau. Vorhergehende Experimente mit Farbzucht von bronzes ergab einige sehr warme rufous Katzen, aber sie wurden davor nicht mit den anderen Merkmalen vereint die notwendig sind, um eine top Gewinner-Mau zu machen. Ich glaube fest, dass die warm bronze bloß das Produkt von sorgfältiger Selektion von Linen sind vereint mit intensiver Farbzucht und natürlich einer gesunden Dosis Glück. Nach alledem sind die ruddy Abessinier eines der besten Beispiele von rufous braunen tabbies die wir haben, und niemand wird beschuldigt, Bengalen in ihren Zuchtprogrammen verwendet zu haben! Die Abessinier-Züchter hatten mehr Erfolg mit der Produktion von guter rufous Farbe als die meisten Mau-Züchter, bloß weil sie länger daran waren, und sie wurden nicht abgelenkt wie die Mau-Züchter, die auch versuchten, reine silber zu züchten. Übrigens, in Großbritannien wurden die Abessinier in beiden Farben ruddy (üblich) und silber anerkannt und ein gewisser Teil von Inzucht fand statt, die ruddies sind nicht so warm wie die in den USA und die silber sind generell mehr tarnished (bräunlich).
Die Zukunft der bronze Maus
Bei der Entwicklung der warm bronze darf man einige stichhaltige Sorgen nicht
vergessen, und zwar, welchen Effekt sie auf die Zukunft der Rasse haben werden.
Der Bedarf an Farbzucht von warm bronzes ergibt einige Probleme: wenn warm bronze
mit kalt bronze verpaart werden geht die Farbe verloren oder wird zumindest
verdünnt, und wenn sie mit silber verpaart werden wird das Ergebnis in
aller Wahrscheinlichkeit tarnished silber ergeben. Deshalb sind sorgfältig
geplante Zuchtprogramme und Ausbildung der Züchter notwendig wenn wir nicht
die Farben der bronze und der silber leiden sehen wollen. Interessanterweise
hat der CFA Abessinier breed council diese Gedanken als beunruhigend genug angesehen,
die Akzeptanz von silber Abessiniern nicht zu erlauben.
Wie die Leser sicher am Ton dieses Artikels feststellen, bin ich ein glühender
Unterstützer der warm bronze Maus. Das ist nicht nur weil ich persönlich
finde, dass es sehr schöne Katzen sind, sondern auch aus pragmatischen
Gründen. Als erstes und vorderstes denke ich, dass die warm bronzenen den
gegenwärtigen CFA Standard besser erfüllen als die kälteren bronze,
wie ich oben erklärte. Reinrassige Katzen zu züchten ist eine Suche
nach Perfektion; der Standard repräsentiert ein Ideal das wir erreichen
sollten. Ich denke es ist schwer abzustreiten, dass die warm bronze nicht näher
an diesem Ideal sind wie es derzeit definiert ist. Zum Beispiel ist im Standard
die Farbe des Unterfells klar als warm braun angegeben, momentan, wenn Sie das
Fell der meisten bronze rund um das Genick und die Schultern trennen werden
Sie sehen, dass die Haare eine graue Basis haben. Auf dem letzten CFA breed
council Treffen wurde über die Frage der bronze Farbe diskutiert und einige
Züchter argumentierten für eine breitere Auslegung des Standards die
mehr Gleichheit für bronze aller Farben lässt. Ich stimme zu, dass
der Standard Raum lassen sollte für eine individuelle Interpretation, aber
ich denke, dass es dies bereits tut. Warm bronze können in der Farbe variieren
von hellerem warm goldenen braun bis dunklerem rufous braun, und beide sollten
akzeptiert werden. Wie auch immer, ich bin nicht dafür den kalt bronze
ohne warme Farbe die gleiche Anerkennung zu geben weil sie keine der 15 Punkte
für die Farbe bekommen sollten. Das hat nicht zu bedeuten dass eine kalte
bronze nicht angemessenen Erfolg im Showring haben kann wenn sie in allen anderen
Kategorien hoch punktet, aber es sollte nie eine top Gewinner Katze sein. Ein
zweiter Grund die warm bronze zu unterstützen ist, dass ich denke, dass
sie den bronze Maus einen Status ähnlich den silbernen gegeben haben. Bis
kürzlich wurden die Maus von den silbernen dominiert, die bronze und smokes
wurden als Minderheitenfarben betrachtet, aber die warm bronze haben dieses
gedreht mit dem Effekt, dass Richter öfters Preise an bronze Maus geben,
und Liebhaber suchen sie gezielt aus. Ich denke, wir sehen im Moment die natürliche
Entwicklung unserer Rasse, und ich sage vorher dass es in zehn Jahren Mau Catteries
geben wird, die sich der Zucht der warm bornze in show Qualität widmen
werden, und die kalt bronzes von heute werden alle vom showring verschwunden
sein.